Make Or Buy?

Make-or-Buy ...

Das ist die typische Entscheidung, die sich dem Projektverantwortlichen stellt, wenn er vor der Aufgabe steht ein neues System in die bestehende Architektur zu integrieren. Es existieren eine Reihe von Methoden, die dabei helfen zwischen den beiden traditionellen Ansätzen, die für die Situation beste Strategie zu wählen.

Der Make-Ansatz, also typischerweise die Eigenentwicklung in der eigenen IT-Abteilung oder durch externe Programmierer, setzt entweder eigene Ressourcen vorraus, oder einen zuverlässigen Partner, idealerweise mit Branchenkenntniss. Die Methode soll sicherstellen, dass die internen Prozesse und Organisationen am besten abgebildet werden. Im Gegenzug bewirkt diese Vorgehensweise naturgemäß um ein Vielfaches längere Umsetzungszeit und auf lange Sicht auch einen nicht unerheblichen Aufwand in die Pflege und Wartung des Systems. Gerade die Folgekosten, die entstehen, wenn zu einem späteren Zeitpunkt die Lösung erweitert werden soll oder neue Systeme integriert werden müssen, werden oft unterschätzt.

Eine Standard-Lösung anzuschaffen ist dagegen vergleichsweise schnell umzusetzen, hat allerdings einen grösseren Initialinvest und ist in den meisten Fällen auch nicht ohne Anpassungen in Form von Customizing oder Parametriesierung einsetzbar. Auch sind hier Folgekosten von Vorherein mit impliziert, den Wartungskosten sind in der Regel mit 15% bis 20% der Lizenzkosten anzusetzen.

Wir schlagen deshalb einen dritten Lösungsweg vor:

Der Open Source Ansatz

Open Source Lösungen sind mittlerweile für alle Disziplinen mit hervorragender technischer Reife vorhanden. Die Lösungen sind in vielen Fällen Out-Of-The-Box einsetztbar, bestechen aber bei näherer Betrachtung durch die exzellenten Anpassungs- und Integrationsfähigkeiten. Möglich gemacht durch die Verwendung von industriestandards und offengelegte Systemdokumentation. Nehmen wir zu Beispiel SugarCRM: SugarCRM bietet die in weiten Bereichen mehr Funktionalität als Closed-Source Wettbewerber und liefert  eine API und Unmengen von Tutorials und Howtos für die Integration mit ERP-Systemen, Groupware oder mobilen Devices. Ein Blick auf die Referenzliste von SugarCRM mit aktuell über 60.000 Unternehmen, die weltweit auf SugarCRM setzten, bestätigt unsere Einschätzung.

 

Bei der Betrachtung der entstehenden Kosten, und die die sind letztendlich der Hauptfaktor bei der Return-On-Invest Analyse, sieht man die deutliche Überlegenheit des Open Source Ansatzes.